Grünwald und Marienhof

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Montag, 18. April 2016

Ein kleines Treppengeländer - Säulen auf Spachteltechnik

Eine Treppenkordel aus weißem,  als dick wattierter Zopf geflochtenem Waschdamast.

Das schön und skulptural, jedoch ganz eng gewendelte Treppenhaus ließ keine dreidimensionalen Baluster zu, sodaß man sie ins quasi Zweidimensionale wie auf einer Architekturzeichnung als Lisene "abwickeln" mußte.

Eine Herausforderung für den Entwurf und noch mehr für den Schreiner (Herbert Eder, Arnstorf), da der auf die Spachteltechnik (optische Erweiterung durch spiegelnde Charakteristik) gemalte Trompe-l'oeil-"Handlauf" (Moser & Brkic, München) in geschnitzter Form in der richtigen Höhe und in der richtigen Steigung auf den schmal angedeuteten Balustern weitergeführt werden sollte und diese wiederum, je nachdem, wo genau sie auf den Treppenstufen positioniert wurden, wegen der Sockelausbildung bereits in der Werkstatt in lauter unterschiedlichen Längen auszuführen waren.






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